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Portrait – Alina Pyka

Gruppenleiterin in der Fertigung

„Hol dir schon mal einen Kaffee und wart im Pausenraum.” Ihrem Satz wirft sie noch einen Blick hinterher. Nach dem Motto: ich komm gleich. Alina Pyka kommt tatsächlich. Greift zur Kaffeetasse, entsorgt den alten Filter und hat in zwei Bewegungen gezeigt, was für ein Typ sie ist. Eine, die anpackt!

Woher sie das hat, erfährt man im dritten Satz des persönlichen Gesprächs. „Ich hab vorher auf dem Bau gearbeitet.” Bei den starken Jungs hat die Elektronikerin für Energie und Gebäudetechnik viel gelernt. „Fürs Leben”, wie sie sagt. „Anpacken. Im Team arbeiten. Sachen fertigkriegen.” Als einzige Frau unter 20 Männern war sie oft mehrere Wochen unterwegs. „Auf Montage, aber der Job ist für Frauen nix bis zur Rente, der macht den Rücken kaputt”, erzählt sie. „Und deshalb habe ich mich umgeguckt.”

Alina Pyka an ihrem Arbeitsplatz

Alina Pyka an ihrem Arbeitsplatz

Bei der Drews Electronic hat sich Alina Pyka beworben, weil „mir der Internetauftritt gut gefallen hat. Die Portraits habe ich gelesen und hatte ein Bild von den Mitarbeitern und Menschen vor mir.”

Für dieses Portrait steht sie nun selbst Rede und Antwort und erzählt, welche Ziele sie hat. „Konzepte entwickeln, Verantwortung übernehmen, Menschen führen und irgendwann ein Häuschen finden.”

Die 24jährige weiß was sie will. Und hat nicht ohne Grund bei der Drews Electronic eine Führungsaufgabe in der Fertigung übernommen. Nach einer Einarbeitungszeit ist sie nun Gruppenleiterin in der Fertigung und ESD-Beauftragte. Zu ihren Aufgaben gehört das Durchführen von ESD-Messungen, die Protokollierung und Überwachung der Prüfmittel und Messgeräte, sowie die Einhaltung der Wartungspläne im Maschinenpark.

Bei der Drews Electronic schätzt sie das junge Team. Mit Ihrer Führungskollegin Janet Tatzke steckt sie oft die Köpfe zusammen und bespricht Verbesserungen in den Abläufen. „Eine junge Führungscrew organisiert bei uns die täglichen Abläufe in der Fertigung und bringt einen eigenen Führungsstil rein, das gefällt mir”, erzählt Geschäftsführer Alexander Belicenko.

„Ich bin Teamplayerin”, ergänzt Alina Pyka. „Und Kämpferin”, und muss lachen. Das sie zu Hause ab und an gerne kocht, mag man ihr im ersten Augenblick gar nicht abnehmen. „Ich will weiter meinen Weg gehen. Und irgendwann mit meinem Partner ein Häuschen haben”, fährt sie fort. Und man hat keinen Zweifel daran, dass Alina Pyka dieses Ziel auch erreichen wird.

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